Stories

André Schmincke André Schmincke

Worte finden Verbündete

Auf der Website von SHALOM.BERLIN steht: For people with brain and backbone.

Natürlich war das nie als Zugangsvoraussetzung gemeint. Niemand muss einen Intelligenztest bestehen, um eines unserer T-Shirts zu tragen.

Und trotzdem stellen wir nach knapp einem Jahr fest: In diesem Satz steckt mehr Wahrheit, als wir ursprünglich gedacht haben.

Denn die Community von SHALOM.BERLIN besteht aus bemerkenswert vielen Menschen mit Neugier, Haltung und Interesse an Sprache.

Menschen, die wissen möchten, woher Wörter kommen.

Menschen, die sich für Kultur interessieren.

Menschen, die Humor schätzen.

Menschen, die keine Angst vor Differenzierung haben.

Wer sich für Begriffe wie SCHLAMASSEL, CHUZPE oder MALOCHER begeistert, interessiert sich meist auch für Geschichte, Herkunft und Zusammenhänge.

Deshalb freuen wir uns besonders über die Unterstützung von Orten, die genau dafür stehen.

Zum Beispiel die Buchhandlung Braun & Hassenpflug.

Dort gibt es sehr gute Bücher. Dort arbeiten kluge Menschen. Und deswegen liegen dort auch SHALOM.BERLIN-Flyer sowie eines unserer Shirts aus.

Das freut uns nicht nur, weil dadurch mehr Menschen von der Marke erfahren.

Sondern weil es sich richtig anfühlt.

Zwischen Büchern, Gedanken und Gesprächen ist SHALOM.BERLIN bestens aufgehoben.

Vielleicht passt das alles sogar besser zusammen, als es auf den ersten Blick scheint.

Denn wer liest, begegnet anderen Perspektiven.

Wer liest, erweitert seinen Wortschatz.

Wer liest, entdeckt Geschichten.

Und manchmal entdeckt man dabei sogar, dass jiddische Wörter wie SCHLAMASSEL oder CHUZPE Teil der deutschen Sprache sind.

Lesen bildet.

Vielen Dank an Ulrike und Matthias von Braun & Hassenpflug für die Unterstützung.

Und an alle Menschen mit brain and backbone, die SHALOM.BERLIN bisher begleitet haben.

Read More
André Schmincke André Schmincke

Koscheres Steetfood Festival

SHALOM.BERLIN had its very first pop-up at the Kosher Streetfood Festival in Berlin.

What we hoped for was a nice day, a few conversations and some interest in the shirts.

What we got was much more than that.

Throughout the day, people stopped by to say hello because they already knew SHALOM.BERLIN from Instagram. Others discovered the brand for the first time and stayed for conversations about Yiddish words, Berlin, language and culture.

For us, it was a powerful reminder that brand building is community building.

Without a marketing budget, SHALOM.BERLIN has grown entirely through people who shared posts, recommended shirts, started conversations and brought others along.

Meeting many of these people in person felt like a genuine proof of concept.

What started as an idea less than a year ago suddenly became something tangible: a community.

A huge thank you to the Jewish Community of Berlin for organising the festival and for giving us the opportunity to be part of it.

We'll definitely be back.

Until then:

don't be a SCHMOCK. be a MENSCH.

Read More
André Schmincke André Schmincke

the kids are alright

A warm evening around Oberbaumbrücke.
Three people.
9 shirts.
Several words old enough to survive Berlin.

Somewhere between golden hour, concrete and passing trains, we photographed the first edition of our new BERLINBOOK editorial series.

Featuring one unexpectedly photogenic Labrador.

View the full AI-generated editorial nonsense and the very real Berlin pictures here:

BERLINBOOK

Read More
André Schmincke André Schmincke

Hevenu TeBe

Wir so: „Shalom, Freunde"!“

TeBe so: „Hevenu TeBe!“

Freitag: “Lass mal ein gemeinsames Shirt machen.”

Mittwoch: “Fertig.”

Aber ist das auch gut genug für die Fans? Taugt das für’s Stadion?

Hallo Fans: Sagt Ihr es uns auf Insta.

Wir hatten noch eine andere Idee.

In unserem Stil, ohne Designvorgaben und ohne Vereins-Logo.

Einfach so für die Fans von TeBe. Aber nicht nur.

Und das gibt’s jetzt bei uns im Shop für 39,90€ zzgl. Versand.

Read More
André Schmincke André Schmincke

We’re at Hackesche Höfe

A little bit MESCHUGGE – in the best way.

Right in the heart of Berlin, the Hackesche Höfe have been a hub of Jewish life for centuries. Today, that spirit lives on in a new form: streetwear.

SHALOM.BERLIN has arrived at Levy’s Contor in Hof 7 – bringing bold T-shirts, caps and jackets with Yiddish attitude to the streets. It’s about language, culture, and a wink of irony. A little chutzpah. A little truth. Straight talk.

If you want to experience SHALOM.BERLIN offline, this is the place.

Don’t be a SCHMOCK. Come by.

Read More
André Schmincke André Schmincke

SHALOM.BERLIN goes US. And Israel.

Germany first.
The US second.
So we decided to ship care packages across the ocean.

From Berlin to far away

We checked our website traffic.

Germany was first. But then — the US.

That caught us off guard.

Turns out, Jeremy mentioned SHALOM.BERLIN in his newsletter.
Across the ocean. Into inboxes we’ve never seen.

Jeremy Minsberg is the “Berlin Expert” offering Private Jewish Berlin Tours

So — welcome.

From Berlin, with a bit of chutzpah, we start packing.

Care packages.
Crossing borders.

If you’re ordering from the US: go one or two sizes up.
(Trust us. No offense.)

Shipping details are right here.

Hope it arrives well.
Hope you wear it loud.

Be a MENSCH. Don’t be a SCHMOCK.

Read More
André Schmincke André Schmincke

KOSCHER sometimes

Berlin is where cuisines, cultures and stories meet.

Where food is never just food, but a way of understanding the city.

You can walk one street and hear five languages.
You can eat in one evening what others grow up with in a lifetime.
Nothing here stays pure.
Everything becomes mixed.
And that is exactly the point.

food as language

In Berlin, food is not only about taste.
It’s about memory. Migration. Curiosity.

Recipes travel.
Ingredients adapt.
Traditions shift.

And suddenly, what once had strict rules becomes something personal.

Sometimes it’s koscher.
Sometimes it’s just honest food.

how this collaboration happened

SHALOM.BERLIN and Elements of Food didn’t meet through marketing.
We met through perspective.

Both brands look at food not as a product, but as culture.
Not as trend, but as story.

elements of food doesn’t sell dishes.
They explore where they come from.

And that approach felt familiar.

the sentence

KOSCHER sometimes was never meant as provocation.

It is not about breaking rules.
It is about acknowledging reality.

It describes how people live.
How they eat.
How they move between traditions and everyday life.

That sentence didn’t want to be explained.
It wanted to exist.

the shirt

So we printed it.

Nothing more.
Nothing less.

And we decided:
This shirt only exists together with the Elements of Food logo.

Not as branding.
As belonging.

Because this sentence belongs to a context.

SHALOM.BERLIN × Elements of Food

Read More
André Schmincke André Schmincke

Drei Monate Love-Brand

Shalom.Berlin feiert drei Monate als junge Love-Brand: Streetwear mit jiddischen Worten, Berliner Kante und echtem Community-Feedback. Danke für eure Unterstützung!

Als wir den Shop für SHALOM.BERLIN vor drei Monaten eröffneten, war es eine Idee, ein Funke, ein Gefühl für Sprache, Berlin und diese besondere Note von Ironie, die nur das Jiddische so mühelos mitbringt. Heute – ein Vierteljahr später – fühlen wir, wie daraus etwas Eigenes entsteht: eine kleine, aber feine Love-Brand.

Das Feedback der letzten Wochen hat uns begeistert: Nachrichten von Menschen, die sich in unserer Marke wiederfinden. Bilder, die Ihr schickt. Gespräche mit Fremden, die die Worte auf unseren Shirts erkennen. Und persönliche Begegnungen mit spannenden Menschen. Dafür sagen wir "Danke". Danke an jede und jeden, der/die unsere Marke entdeckt, teilt, trägt – und damit diese Mischung aus Berlin-Kante und jiddischer Wärme weiterträgt.

Ein großes Dankeschön geht an die GALA , die uns in ihrer Ausgabe Anfang Dezember 2025 eine kleine Bühne gegeben hat. SHALOM.BERLIN wächst – langsam, echt, mit Haltung. Und wir fangen gerade erst an.

Schöne Feiertage!

Don’t be a SCHMOCK - be a MENSCH!

Read More
André Schmincke André Schmincke

Falafel. Kaffee. Und wir.

Berlin.
Manchmal reicht ein einziges Wort – und plötzlich reden alle.

Gerade ist es Falafel.
Ein T-Shirt, drei Schriften – Arabisch, Hebräisch, Lateinisch – und ein Rauswurf aus einem Café in Neukölln.

Doch das Shirt stand nicht für Provokation, sondern für das Gegenteil: für Verständigung, für Frieden, für die simple Idee, dass Dinge zusammengehören dürfen – Menschen und ihre Sprachen.
Der Erlös des Shirts geht an eine israelische Friedensinitiative.

Empört hat das Shirt nur Menschen, die mit dem Gedanken an Koexistenz nicht umgehen können.
Antisemitismus in Reinform – sichtbar gemacht durch ein Wort, das humorvoll für das Gemeinsame steht.

Ein Wort – und Berlin diskutiert.

Ein Stück Stoff zeigte, wie Sprache wirken kann: verbindend oder spaltend – je nachdem, wer sie liest.

Währenddessen bei LAP Coffee

Ein junges Start-up namens LAP Coffee serviert Cappuccino für einen fairen Preis. Und muss sich dafür anfeinden lassen.
Kein Diskurs, keine Symbolik – einfach Kaffee, günstig und schnell.
Ein Produkt, das jeder versteht: heiß, schwarz. Wer’s mag, auch mit Hafermilch.
Nicht aus einem edlen Siebträger, sondern aus einer schnöden Maschine.

Medien springen drauf an.
„Der neue Coffee-Hype aus Berlin.“
„So günstig, dass man’s kaum glauben kann.“
Und wieder geht ein Berliner Trend viral – diesmal mit Pappbecher statt mit Botschaft.

Was verbindet der Falafel-Shirt-Skandal und das Coffee-Start-up?
Beide schaffen Aufmerksamkeit.
Beide reduzieren Komplexität auf etwas Einfaches: ein Wort, ein Preis, ein Gefühl.
In einer Stadt, die laut ist, gewinnt, wer vereinfacht.

Und wo bleibt SHALOM.BERLIN?

Während Falafel-Shirts Debatten auslösen und Coffee-Start-ups Schlagzeilen kassieren, arbeiten wir in aller Ruhe weiter an etwas anderem.
Kein Skandal. Kein Discount.
Nur Sprache. Ironie. Berlin.

SHALOM.BERLIN ist kein Label für billiges Koffein.
Wir sind ein Start-up für Menschen, die lieber über Wörter nachdenken als über Automatenkaffee.
Für alle, die wissen, dass Mensch mehr ist als ein Wort auf Stoff.

Unsere Shirts und Caps tragen Begriffe jiddischer Herkunft, die nicht schreien, sondern schwingen.
Sie erzählen Geschichten, sie zwinkern durch den Alltag, sie machen aus Berlin ein Sprachspiel.

Wir sind keine Bewegung, die Empörung sucht – wir suchen Bedeutung.
Wir wollen, dass Wörter Gewicht bekommen und trotzdem mit Leichtigkeit getragen werden können.

Vielleicht bekommen wir (noch) keine Schlagzeilen.
Aber wir haben etwas, das länger hält als jeder Hype: Haltung.
Unsere Wörter sollen Räume öffnen.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Berliner Revolution:
Nicht noch ein Coffee-Trend.
Nicht noch ein Streit um ein Shirt, das eigentlich für Frieden steht.
Sondern einfache, klare Begriffe auf Stoff: be a MENSCH - don't be a SCHMOCK. 

Wir sind auch ein Start-up.
Nur eben nicht für Freunde des billigen Kaffees, sondern für Menschen mit Freude an Sprache, an Ironie, an Haltung.

Manchmal ist das leisere Wort das lautere Statement.

SHALOM.BERLIN, Leute

Read More
André Schmincke André Schmincke

How our Wikipedia could be

We’ve been thinking: how would SHALOM.BERLIN sound if someone looked at it from the outside, through the sober, neutral lens of an encyclopedia?
No tone, no wink, no edge — just facts.

Wir haben uns gefragt: Wie würde SHALOM.BERLIN wohl klingen, wenn jemand von außen darauf blickt – durch die nüchterne, sachliche Linse einer Enzyklopädie?
Ohne Zwinkern, ohne Haltung, einfach nur Fakten.
So könnte das aussehen:

Infobox Unternehmen
Name = SHALOM.BERLIN
Unternehmensform = Einzelunternehmen
Gründungsdatum = 2025
Sitz = Berlin
Branche = Mode / Streetwear
Website = https://www.shalom.berlin

''SHALOM.BERLIN'' ist eine Berliner Modemarke, die 2025 ins Leben gerufen wurde und deren Gestaltungsprinzip auf deutschen Wörtern jüdischen Ursprungs basiert. {Internetquelle https://www.shalom.berlin/about
Die Wortmotive werden jeweils um knappe, ironische oder lakonische Zusätze in englischer Sprache ergänzt, teils mit direktem Bezug zu Berlin. Charakteristisch ist die typografische Trennung: Die Hauptbegriffe erscheinen in einer pseudo-hebräisierten Schrift, während die Ergänzungen in einem modernen, zeitlosen Font gesetzt sind. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über den Online-Shop der Marke. {Internetquelle https://www.shalom.berlin/shop

Konzept
Das Konzept von SHALOM.BERLIN besteht darin, die Selbstverständlichkeit jüdischer Einflüsse in der deutschen Sprache sichtbar zu machen.
Hierfür kombiniert die Marke alltagsbekannte Lehnwörter mit kurzen, kommentierenden Zusätzen.
Die Gestaltung ist bewusst reduziert: klare Typografie, prägnante Formulierungen und eine kontrastierende Schriftwahl – pseudo-hebräisiert für den Hauptbegriff, modern-sachlich für die jeweilige Ergänzung.
Durch den Einsatz englischer Sprache werden auch internationale Interessenten angesprochen.

Im theoretischen Hintergrund bezieht sich SHALOM.BERLIN ausdrücklich auf die wissenschaftliche Literatur zur jiddischen Wortgeschichte, wie sie etwa von Hans Peter Althaus oder anderen Linguisten beschrieben wurde. Diese Arbeiten thematisieren den Einfluss jiddischer Lehnwörter auf die deutsche Alltagssprache und bilden einen sprachgeschichtlichen Bezugspunkt für das Markenprinzip.

Produkte
Zum Sortiment zählen T-Shirts, ein Sweatshirt, Caps und eine Bomberjacke.
Zentrales Motiv und zugleich Ausdruck der Markenphilosophie ist die Dualität zwischen den Shirts „don’t be a SCHMOCK“ und „be a MENSCH“, ergänzt durch passende Caps mit den Stickereien „no SCHMOCK“ und „be a MENSCH“.
Darüber hinaus umfasst das Sortiment Shirts mit Begriffen wie ''Massel'', ''Schlamassel'', ''Meschugge'', ''Gauner'', ''Schickse'', ''Malocher'', ''Pleite'' oder ''Bubbele'', jeweils mit kurzen, humorvollen bzw. lakonischen Ergänzungen.
Die gesamte Produktpalette wird auf der Website der Marke vorgestellt und über den Shop vertrieben.

Gestaltung und Stil
Die visuelle Sprache von SHALOM.BERLIN ist minimalistisch und typografisch fokussiert.
Die Kombination aus pseudo-hebräisierter Darstellung der Hauptbegriffe und nüchterner, zeitloser Zweitschrift für die englischsprachigen Zusätze bildet das zentrale Gestaltungselement.

Kampagne
Unter dem Titel „Legends wearing shirts they never asked for“ präsentiert SHALOM.BERLIN eine Reihe von KI-generierten Motiven, auf denen historische oder ikonische Figuren die Kleidungsstücke der Marke tragen.
Die Kampagne ist auf der Website abrufbar. {Internetquelle https://www.shalom.berlin/legends-with-good-taste
Sie spielt mit der Idee, dass Sprache, Humor und Haltung kulturelle und zeitliche Grenzen überschreiten.

Kommunikation
SHALOM.BERLIN kommuniziert primär über die eigene Website sowie über soziale Medien, insbesondere [https://www.instagram.com/shalom.berlin/
Dort werden neue Produkte, Kampagnen und Bildserien vorgestellt.
In Berlin-Mitte bewerben zudem Einzelhändler das Produktsortiment der Marke mit Plakaten.

Weblinks

SORTIERUNG:Shalom.Berlin
Kategorie:Modemarke
Kategorie:Streetwear
Kategorie:Modeunternehmen (Berlin
Kategorie:Deutsche Sprache – Lehnwörter

Read More